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Gefährlicher Citrusbockkäfer

Ende August entdeckten spielende Kinder in Sirnach TG einen grossen, schwarz glänzenden Käfer mit weissen Punkten auf Flügeln und Fühlern. Der Pflanzenschutzdienst des Kantons Thurgau identifizierte das Insekt als Citrusbockkäfer (Anoplophora chinensis), einen nahen Verwandten des Asiatischen Laubholzbockkäfers (A. glabripennis) und wie dieser ein meldepflichtiger Quarantäneorganismus. Auf seinem Speiseplan stehen über 100 Laubholzarten. Die Gemeinde Sirnach leitete umgehend Gegenmassnahmen ein.
SZF 11/2014

4.11.2014

Staaten müssen Schutz der Biodiversität verstärken

Am 17. Oktober 2014 ist die 12. Vertragsparteienkonferenz der Biodiversitätskonvention in Pyeongchang (Südkorea) zu Ende gegangen. An der Konferenz wurde festgestellt, dass die meisten Staaten ihre Anstrengungen zum Erhalt und zur nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt weiter intensivieren müssen, wenn die Ziele von Aichi, die sich die 193 Staaten der UN-Biodiversitätskonvention 2010 gesetzt haben, bis 2020 erreicht werden wollen. Kurz vor Halbzeit der 10-jährigen Umsetzungsfrist zeigt der vierte Weltbiodiversitätsbericht, dass die Staaten beim Schutz der Biodiversität nicht auf Kurs sind und sich der Zustand der Biodiversität voraussichtlich weiter verschlechtern wird. Dies gilt auch für die Schweiz, wie der fünfte Nationalbericht zuhanden der Biodiversitätskonvention zeigt.
SZF 11/2014

4.11.2014

Deutschlands Wald ist strukturreicher und älter geworden

Am 8. Oktober 2014 hat der zuständige Minister Christian Schmidt die dritte Bundeswaldinventur Deutschlands vorgestellt. In den letzten zehn Jahren ist die Waldfläche mit 11.4 Millionen Hektaren konstant geblieben. Dabei ist der Wald strukturreicher und älter geworden. In deutschen Wäldern steht so viel Holz wie seit Jahrhunderten nicht mehr. Mit einem Holzvorrat von 3.7 Milliarden Kubikmetern steht Deutschland in Europa an der Spitze, noch vor den Ländern Skandinaviens.
SZF 11/2014

4.11.2014

2030 sollen keine Wälder mehr abgeholzt werden

Am Rande des UNO-Klimagipfels am 23. September 2014 in New York haben mehr als 30 Länder sowie zahlreiche Unternehmen und Organisationen die «New Yorker Walderklärung» unterschrieben. Sie wollen sich für die Beendigung der Abholzung von Wäldern auf der ganzen Welt bis 2030 einsetzen. Schon 2020 soll die Abholzung weltweit halbiert sein. Zudem sollen 3.5 Millionen Quadratkilometer – eine Fläche grösser als Indien – wieder aufgeforstet werden. Die Schweiz gehört nicht zu den Unterzeichnerstaaten.
SZF 11/2014

4.11.2014

Initiative für Schweizer Holz

Der Bund will die Kommunikation für Schweizer Holz stärken. Dies soll gemeinsam mit den relevanten Akteuren aus der Wald- und Holzwirtschaft geschehen. Am 16. Dezember 2014 findet ein Workshop zur Zielpositionierung und am 21. Januar 2015 eine Ideenwerkstatt statt. Interessierte erhalten mehr Informationen unter: aktionsplan-holz(at)bafu.admin.ch

SZF 11/2014

4.11.2014

Rolf Jucker ist neuer Geschäftsleiter von Silviva

Per 1. Oktober 2014 übernahm Dr. Rolf Jucker die Geschäftsleitung der Stiftung Silviva. Er ist der Nachfolger von Melitta Maradi. Rolf Jucker war Geschäftsleiter der Stiftung Umweltbildung Schweiz.
SZF 11/2014

4.11/2014

Neuer Präsident bei der Gebirgswaldpflegegruppe

Nach 16-jähriger Amtszeit hat der bisherige Präsident, Roland Métral, das Präsidium der Gebirgswaldpflegegruppe (GWG) abgegeben. Die Mitgliederversammlung hat Beat Fritsche zu seinem Nachfolger gewählt. Der 36-jährige Forstingenieur am Oberforstamt Appenzell Ausserrhoden hat das Präsidium im August 2014 übernommen. Roland Métral wird im Vorstand der GWG bleiben.
SZF 11/2014

4.11.2014

ITW zum Thema Kapital Wald

Das Thema für den Internationalen Tag des Waldes 2015 steht fest. Nach einer Umfrage bei verschiedenen Waldakteuren hat sich das Bundesamt für Umwelt für die Thematik «Kapital Wald und Inwertsetzung Waldleistungen» entschieden.
SZF 11/2014

4.11.2014

Stabilität bei Rundholzpreisen

Die Waldbesitzer dürfen weiterhin von einer stabilen Nachfrage für Sägerundholz und Industrieholz ausgehen. Laut Holzmarktkommission läuft die Bauwirtschaft in den meisten Regionen der Schweiz nach wie vor auf Hochtouren, auch wenn die allgemeine Wirtschaftsentwicklung etwas düsterer aussieht. Die Nachfrage nach Brennholz ist derzeit zurückhaltend, da die Holzheizkraftwerke noch über grosse Lagervorräte aus der Vorsaison verfügen. Qualitativ gutes trockenes Brennholz findet aber regen Absatz.
SZF 11/2014

4.11.2014

Ständerat fordert neuen Gegenvorschlag für «grüne Wirtschaft»

Mit 24 zu 20 Stimmen trat der Ständerat in der Herbstsession auf die Revision des Umweltschutzgesetzes als indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft» ein – dies obschon die vorberatende Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates beantragt hatte, nicht darauf einzutreten. Dem Ständerat gehen zwar Volksinitiative und indirekter Gegenvorschlag des Bundesrates zu weit, dennoch will er die Wirtschaft dazu bewegen, mit den natürlichen Ressourcen schonender umzugehen. Mit 37 zu 3 Stimmen bei 4 Enthaltungen beschloss er, das Geschäft zur Ausarbeitung eines neuen Gegenvorschlags an die Kommission zurückzuschicken.
SZF 11/2014

4.11.2014

Sonderjagdinitiative verstösst gegen Bundesrecht

Die Bündner Regierung beantragt dem Grossen Rat, die kantonale Volksinitiative zur Abschaffung der Sonderjagd für ungültig zu erklären. Die 2013 eingereichte Initiative verlangt eine Teilrevision des kantonalen Jagdgesetzes. Die Abschusspläne sollen während der ordentlichen Hochjagd erfüllt werden, auf eine Sonderjagd soll verzichtet werden. Laut Regierung steht die Volksinitiative im Widerspruch zur schweizerischen Jagd- und Forstgesetzgebung, weil die Hirsch- und Rehbestände nicht mehr bundesrechtskonform reguliert werden könnten.
SZF 11/2014

4.11.2014

Doris Leuthard appelliert an die Verantwortung aller Länder

Am UNO-Klimagipfel in New York, zu dem UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon am 23. September 2014 eingeladen hatte, warb Bundesrätin Doris Leuthard für den Abschluss eines weltweit gültigen Klimaschutzabkommens. Die Schweiz beabsichtige, die Emissionen bis 2020 um 20% zu verringern. Die Vorbereitungs arbeiten für das klimapolitische Engagement nach 2020 seien im Gang. Zudem prüfe die Schweiz, mindestens 100 Mio. USD für Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern bereitzustellen. Das Ziel des Klimagipfels bestand darin, das Terrain für ein weltweites Klimaschutzabkommen vorzubereiten. An der 20. Klimakonferenz in Lima (Peru) im Dezember 2014 soll das Abkommen ausgearbeitet werden.
SZF 11/2014

4.11.2014

Manifestation des scieurs français

Les scieurs français ont manifesté le 7 octobre 2014 devant le Parlement à Paris. Les scieurs sont inquiets de l’augmentation des exportations de bois rond vers l’Asie. Leur approvisionnement est de plus en plus menacé. Il semblerait que cette année plus de un million de m3 de grumes aient été exportées de la France vers la Chine. Ceci correspond à une perte sur la plus-value de l’ordre de 800 millions d’euros. Les scieries exigent des quotas pour l’exportation. Il n’est pas clair à l’heure actuelle si une telle réglementation peut être introduite. En l’absence de mesures de la part du gouvernement, les scieurs ont l’intention de poursuivre leurs actions, pour améliorer leur situation.
SZF 11/2014

4.11.2014

CEATE-E préconise la révision de la loi sur les forêts

Le 10 octobre 2014, la Commission de l’environnement, de l’aménagement du territoire et de l’éner gie du Conseil des Etats (CEATE-E) est entrée à l’unanimité en matière sur le projet de révision de la loi sur les forêts. Se ralliant à l’avis du Conseil fédéral, elle souhaite renforcer les mesures de protection contre les organismes nuisibles et les effets des changements climatiques, et promouvoir l’industrie du bois. La commission s’est penchée également sur la motion 12.3877 qui vise à ce que la Confédération promeuve l’entre tien et l’extension des routes ainsi que d’autres équipements de desserte également en dehors des forêts protectrices. Par 7 voix contre 6, la commission propose de rejeter la motion; de même elle propose de ne pas intégrer une règlementation correspondante dans la loi.
SZF 11/2014

4.11.2014

Harmoniser la politique énergétique avec la qualité de l’air

Les Académies suisses des sciences soulignent que la mise en oeuvre de la stratégie énergétique doit être compatible avec les objectifs de maintien de la qualité de l’air. Gaz à effet de serre et polluants atmosphériques proviennent souvent des mêmes sources. Si bien que la réduction de la consommation de carburants et de combustibles permet par exemple d’abaisser simultanément la production de suie et d’ozone. Ces synergies qui aboutissent à des avantages concrets immédiats ont aussi un effet positif indéniable sur la politique climatique et énergétique à long terme. Dans les cas de combustion de bois et d’autres formes de biomasse, la mise en valeur thermique doit absolument avoir lieu dans de grandes installations équipées d’une épuration efficace des fumées. En effet, les petites installations (cheminées, poêles suédois) produisent un taux très élevé de particules fines et l’installation de filtres coûte souvent trop chère, écrivent les Académies dans une fiche d’information.
SZF 11/2014

4.11.2014

Nouveau laboratoire phytosanitaire National

Les insectes, champignons ou nématodes dangereux pour les arbres et arbustes locaux peuvent désormais être étudiés en Suisse de manière encore plus sûre, grâce au nouveau laboratoire phytosanitaire national de l’Institut fédéral de recherches WSL, que le conseiller fédéral Johann Schneider-Ammann a inauguré le 20 octobre 2014 à Birmensdorf. Le WSL, qui diagnostique pour la Confédération les organismes forestiers nuisibles introduits en Suisse, a mis en place ce laboratoire sécurisé de niveau 3 en collaboration avec l’Office fédéral de l’environnement et l’Office fédéral de l’agriculture. Parallèlement au diagnostic et à l’étude des organismes dangereux, l’infrastructure pourra être utilisée par des chercheurs partenaires nationaux ou internationaux.

SZF 11/2014

4.11.2014