Anhand des Swiss Bird Index kann die Entwicklung des Bestands der Schweizer Brutvögel im Zeitraum 1990 bis 2009 beobachtet werden. Für diesen Zeitraum zeigt sich für die Gesamtheit der in der Schweiz regelmässig brütenden Vogelarten kein bestimmter Trend. Hingegen ist jener für die Arten der Roten Liste negativ. Infolge des harten Winters 2008/09 ist zudem bei vielen Arten ein Einbruch beim Brutbestand festzustellen. Dieser bremste die positive Entwicklung bei den Waldarten und verstärkte den negativen Trend für die Bewohner der Feuchtgebiete und Siedlungen.
www.vogelwarte.ch
SZF 7/2010
27.7.2010
Der Bundesrat empfiehlt den eidgenössischen Räten, die Motion «Waldbewirtschaftung für das Klima statt massloser Reservatsziele» (Motion 10.3124) anzunehmen. Die Motion soll im Rahmen der Weiterentwicklung des Waldprogramms Schweiz umgesetzt werden. Das Ausschöpfen des nachhaltig nutzbaren Holznutzungspotenzials werde dabei einen Schwerpunkt bilden, unter Berücksichtigung der standörtlichen Bedingungen und der Risikominimierung im Hinblick auf den Klimawandel, so der Bundesrat. Am 18. Juni 2010 nahm der Nationalrat als Erstrat die Motion bereits an.
Hingegen beantragt der Bundesrat, die Motion «Schaffung von wertschätzenden rechtlichen Rahmenbedingungen für Waldeigentümer» (Motion 10.3188) abzulehnen. Der Bundesrat begründet seine Ablehnung vom 12. Mai 2010 unter anderem damit, dass für die Entschädigung von Waldleistungen durch die Nutzniesser oder die Öffentlichkeit neue Rechte und Pflichten geschaffen würden, die einer Regelung auf Gesetzesstufe bedürften. Zudem sei die Schaffung eines neuen Subventionstatbestandes sowohl grundsätzlich als auch mit Blick auf die Haushaltslage klar abzulehnen.
Im Weiteren hat der Nationalrat in der Sommersession die Motion «Erschliessung des Waldes im Hügel- und Berggebiet» (Motion 08.3431) abgeschrieben, weil sie seit mehr als zwei Jahren hängig ist.
www.parlament.ch > Curia Vista
SZF 7/2010
27.7.2010
Ab Oktober 2010 gilt eine Deklarationspflicht für Holz. Bei Rund- und Rohholz sowie bei gewissen Holzprodukten muss künftig angegeben werden, um welche Holzart es sich handelt und woher sie stammt. Nicht der Deklarationspflicht unterliegen Verpackungsmaterial und Kleinserien von Schreinereien.
Tages-Anzeiger vom 5. Juni 2010
SZF 7/2010
27.7.2010
Das «Internationale Jahr des Waldes» (2011) ist eine grosse Chance, der Schweizer Bevölkerung den Wald und dessen Bewirtschaftung näherzubringen. Waldwirtschaft Schweiz, der Verband Schweizer Forstpersonal, der Verband Schweizerischer Forstunternehmungen und der Schweizerische Forstverein als Träger der Kampagne «Unser Wald. Nutzen für alle.» laden daher Waldeigentümer, Forstbetriebe, Forstunternehmen und Forstdienste dazu ein, im kommenden Jahr gezielt Veranstaltungen und Kommunikationsmassnahmen durchzuführen, die im Zeichen des Internationalen Jahres des Waldes stehen. Die Trägerschaft hat dazu einen Leitfaden erarbeitet, der Anregungen und Hilfestellung vermittelt und die zur Verfügung stehenden Kampagnenwerbemittel vorstellt. Dieser kann von der Website www.wald.ch heruntergeladen werden.
www.wald.ch
SZF 7/2010
27.7.2010
Im Rahmen der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) wurden zahlreiche neue Gesetzes- und Verordnungsbestimmungen im Umweltbereich in Kraft gesetzt. Aufgrund der Erfahrungen der letzten zwei Jahre soll nun unter anderem die Verordnung vom 30. November 1992 über den Wald (WaV, SR 921.01) im Hinblick auf die zweite NFA-Periode (2012–2015) in vier Punkten angepasst werden:
• Die Bedingung, dass subventionierte Massnahmen dem naturnahen Waldbau Rechnung tragen müssen, wird von der Jungwaldpflege auf alle Finanzhilfen und Abgeltungen ausgedehnt (Art. 38 WaV).
• Für Schutzbauten nach Waldgesetz wird die Abgrenzung der beiden Finanzierungsverfahren (Programmvereinbarungen und Einzelverfügung) flexibler gestaltet (Art. 39 WaV).
• Bei der Förderung der biologischen Vielfalt werden in BLN-Objekten oder in Moorlandschaften höhere Finanzhilfen ausgerichtet (Art. 41 WaV).
• Der globale Beitrag vom Bund an die Kantone für überbetriebliche Planungsgrundlagen wird differenziert und an eine weitere Bedingung geknüpft (Art. 43 WaV).
Die Anhörung zu dieser Verordnungsänderung läuft bis zum 31. August 2010.
www.bafu.admin.ch
SZF 7/2010
27.7.2010
Anfang Juni ist der «Walderlebnisraum Gais» (AR) eröffnet worden. Mit diesem Angebot soll für das Ökosystem Wald sensibilisiert werden. Es richtet sich in erster Linie an Gruppen. Zentrales Element des Walderlebnisraums ist ein offener, geschützter Raum mit Tischen und Bänken mitten im Wald. In einem separaten Magazin steht eine umfangreiche Sammlung walddidaktischer Materialien zur Verfügung. In unmittelbarer Nähe des Waldhauses beginnt zudem ein Erlebnispfad, der mit Informationstafeln und weiteren Elementen das Gelernte vertieft sowie in Spezialthemen einführt. Der Erlebnispfad ist öffentlich zugänglich.
www.walderlebnisraum.ch
SZF 7/2010
27.7.2010
Der Fonds Landschaft Schweiz (FLS) kann sein Engagement weiterführen: Der Nationalrat hat wie der Ständerat die Laufzeit des Fonds bis 2021 verlängert und ihn mit CHF 50 Mio. ausgestattet. Das Parlament setzte sich damit über den Bundesrat hinweg, der den FLS aus Spargründen nicht mehr verlängern wollte.
Tages-Anzeiger vom 16. Juni 2010
SZF 7/2010
27.7.2010
Ende September 2010 wird der bisherige Leiter der Abteilung Wald des Kantons Aargau, Heinz Kasper, in den Ruhestand treten. Zu seinem Nachfolger wurde Alain Morier ernannt. Morier ist Forstingenieur ETH und seit 2001 Leiter der Abteilung Wald des Kantons Zürich. Er bringt langjährige Berufs- und Führungserfahrung mit und ist mit den Abläufen einer kantonalen Verwaltung sowie der praktischen Umsetzung im Wald bestens vertraut. Bis zum Stellenantritt von Alain Morier am 1. Januar 2011 wird die Abteilung vom stv. Abteilungsleiter Marcel Murri geleitet.
SZF 7/2010
27.7.2010
Auch für Motorsägen, Freischneider und Laubbläser gelten ab dem 1. Januar 2011 Abgasvorschriften. Dies hat der Bundesrat beschlossen, um den Benzolausstoss und die übermässige Ozonbelastung in der Schweiz zu verringern. Die neuen Vorschriften gelten für alle mit Benzin betriebenen, neuen Arbeitsgeräte.
Tages-Anzeiger vom 19. Juni 2010
SZF 7/2010
27.7.2010
Vor Kurzem kündigte der Präsident von Indonesien ein zweijähriges Moratorium an, während dessen keine neuen Konzessionen zur Umwandlung von Primärwald in Plantagen erteilt werden.
www.wri.org
SZF 7/2010
27.7.2010
La plupart des champignons comestibles des forêts sont mycorhiziens et dépendent des hydrates de carbone produits par les arbres associés. Le processus de fructification de ces champignons n’est pas encore totalement connu. A eux seuls, les facteurs climatiques ne sont pas en mesure d’expliquer l’apparition d’années pauvres ou riches en champignons. Des chercheurs suisses ont testé la corrélation entre la croissance des arbres et le développement des champignons. L’étude démontre une relation temporelle nette entre une éclaircie, la réaction de croissance des arbres et la réaction des communautés de champignons, spécialement pour les espèces ectomycorhiziennes. La production de carpophores était influencée par la croissance annuelle précédente des arbres. La meilleure concordance a été trouvée entre la production de carpophores et la largeur des cernes deux ans auparavant.
doi: 10.1051/forest/2010011
SZF 7/2010
27.7.2010
La version actualisée du guide pratique pour un aménagement de cours d’eau proche de la nature vient de paraître. Elle décrit les méthodes de construction les plus courantes utilisant des végétaux.
www.bafu.admin.ch > Publications
SZF 7/2010
27.7.2010
Wald-Wild-Kurs.
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167. Jahresversammlung des Schweizerischen Forstvereins mit Seminar "Biodiversität im Wald - wohin?".
Information und Anmeldung
VII. Waldökonomisches Seminar.
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Exkursion der Arbeitsgruppe Wald und Wildtiere auf die Alpensüdseite
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