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Mein Wald - Privatwaldeigentümer im Gespräch

Der Bericht über die SFV-Debatte "Mein Wald - Privatwaldeigentümer im Gespräch" vom 8. Mai 2014 ist nun online.

 

 

Bund soll Wälder erschliessen

Der Nationalrat will, dass der Bund weiterhin Erschliessungen ausserhalb der Schutzwälder fördert. Mit 128 zu 30 Stimmen bei 13 Enthaltungen hiess er die Motion 12.3877 «Erschliessung als Voraussetzung für die Nutzung des Ökorohstoffs Holz» von Erich von Siebenthal gut. Bundesrätin Doris Leuthard anerkennt zwar die wichtige Bedeutung von Holz in der Energie- und Klimapolitik der Schweiz, wies im Nationalrat aber darauf hin, dass die Förderung von Erschliessungen ausserhalb des Schutzwaldes nicht mehr Aufgabe des Bundes, sondern der Kantone sei. Der Ständerat hat die Motion noch nicht behandelt.
www.parlament.ch
SZF 6/2014
6.7.2014

Gründung der Lignum Zürich

Am 23. Mai 2014 fand die Gründungsversammlung der Lignum Zürich, einer regionalen Arbeitsgemeinschaft der Lignum Holzwirtschaft Schweiz, statt. Als Interessengemeinschaft hatte die Lignum Zürich ihre Arbeit bereits vor einem Jahr aufgenommen. Ihre Ziele sind die Förderung des regionalen Rohstoffes Holz, die Förderung des Wissens und Interesses an Wald und Holz, die nachhaltige Holznutzung und -verarbeitung, die Vernetzung innerhalb der regionalen Wertschöpfungskette und die Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Holz.
SZF 6/2014
6.7.2014

Rein bündnerische Lösung für das Sägewerk in Domat/Ems?


Die Verhandlungen über den Bau eines neuen Sägewerks in Domat/Ems sind gescheitert. Es sei nicht gelungen, in der Preisfrage ein Ergebnis zu erzielen, hiess es in einer Stellungnahme des österreichischen Sägereikonzerns Pfeifer und der Holzmarktkommission Ostschweiz (Homako) vom 23. April 2014. Deshalb seien die Gespräche im gegenseitigen Einvernehmen beendet worden. Im Zentrum der Verhandlungen stand die Absicht von Pfeifer, in Domat/Ems jährlich rund 300000 m3 Holz zu verarbeiten. Davon wären 200000 m3 aus Graubünden und 100 000 m3 aus anderen Ostschweizer Kantonen gekommen. Gestorben sei das Projekt für die Wiederbelebung des Sägewerks aber noch nicht, betont der Safier Revierförster und Homako-Mitglied Daniel Buchli, der nun eine rein bündnerische Lösung anstrebt. Die Bündner Holzwirtschaft werde alles daran setzen, dass in Domat/Ems wieder gesägt werde.
Die Südostschweiz vom 24. April 2014
SZF 6/2014
6.7.2014

Bundesrat verabschiedet Botschaft zum Waldgesetz


Das Bundesgesetz über den Wald von 1991 (SR 921.0) soll punktuell angepasst werden. Der Bundesrat hat am 21. Mai 2014 die Botschaft zur Ergänzung des Waldgesetzes zuhanden des Parlaments verabschiedet. Die Vorlage enthält Änderungen, die zur Umsetzung der Waldpolitik 2020 nötig sind. Die wichtigsten Anpassungen betreffen den Schutz des Waldes vor Schadorganismen und die Vorsorge im Hinblick auf den Klimawandel. Zudem soll das neue Gesetz dazu führen, dass mehr Holz genutzt und die Leistungsfähigkeit der Waldwirtschaft gestärkt wird. Die breit geforderte Entschädigung der Waldsenkenleistung wurde aus finanzpolitischen Gründen nicht aufgenommen.
www.news.admin.ch
SZF 6/2014
6.7.2014

14 neue Ranger aus Lyss


Am Bildungszentrum Wald in Lyss wurden drei neue Rangerinnen und elf neue Ranger diplomiert. Die erfolgreichen Absolventen haben ihr Handwerk in einem berufsbegleitenden Lehrgang bei profilierten Praktikern gelernt. Mit ihren erworbenen Kompetenzen können sie an der Schnittstelle von Natur und Gesellschaft vermittelnd tätig werden. Die neu Diplomierten kommen aus sechs Kantonen. Neun von ihnen arbeiten bereits heute als Rangerin oder Ranger.
www.bzwlyss.ch
SZF 6/2014
6.7.2014

Au bois de mon coeur

Le 17 mai 2014, le Service des forêts et de la faune du canton Fribourg a inauguré un site pédagogique à la forêt de Moncor sur la commune de Villars-sur-Glâne. L’idée est d’y présenter l’arbre et la forêt en proposant jeux, activités et devinettes sur deux boucles didactiques comprenant plus de 30 postes. Ouvert toute l’année, le site pourra accueillir classes d’écoles, familles et amoureux de la forêt. Un pavillon d’accueil, une scène forestière, trois canapés forestiers ainsi qu’une place de pique-nique constituent un véritable village pédagogique en forêt. A la découverte de l’arbre et la forêt, de nombreuses thématiques sont vulgarisées: feuille ou aiguille, tous au soleil, unis contre le vent, le parcours des fourmis, âge de l’arbre, fruits et graines, la colline mystère, stère ou mètre cube, histoires forestières, la soif d’un arbre et d’autres.
www.auboisdemoncoeur.ch
SZF 6/2014
6.7.2014

Le centre pour le génie forestier a débuté ses activités

Il y a quatre ans déjà que le centre de formation forestière de Maienfeld a posé les premiers jalons pour répondre à une inquiétude exprimée par les milieux forestiers, à savoir la perte de savoir-faire et de recherche en matière de génie forestier. Les éléments du projet sont maintenant en place. Documenter pour préserver le savoir, informer, assurer la formation continue, relayer l’innovation ainsi que constituer un réseau seront au coeur du développement du centre pour le génie forestier. Il s’agit de toucher un large public professionnel, de l’entrepreneur au planificateur, confronté aux questions et problèmes de gestion du territoire relevant du génie forestier. La direction du centre est à Maienfeld et est assumée par Walter Krättli (ingénieur forestier BSc). Le relai en Suisse romande est confié à Philippe Raetz (ingénieur forestier EPF) qui assurera une présence régulière à Lyss.
SZF 6/2014
6.7.2014

Astgabeln als Nutzholz

Nach heutigen Massstäben der Standardisierung in der Holzwirtschaft sind Astgabeln als Nutzholz unbrauchbar und werden als Restholz verwertet. Die Möbeldesigner «schindlersalmerón» gehen der Frage nach, inwiefern es mithilfe von zeitgenössischer Informationstechnik möglich ist, individuelle Wuchsformen in Entwurfskonzepte zu integrieren, und haben aus Astgabeln aus dem Zürcher Stadtwald eine Hockerserie gestaltet.
www.schindlersalmeron.ch
SZF 6/2014
6.7.2014

Konsumenten erfahren nicht, woher ihr Parkettholz stammt

Die seit dem 1. Januar 2012 geltende Deklarationspflicht für Holz und Holzprodukte wird von den Unternehmen allgemein gut umgesetzt. Dies schreibt das Büro für Konsumentenfragen (BFK) in einer Medienmitteilung. Im Rahmen seiner Kontrollen im Jahr 2013 fand das BFK bei 96% der Produkte eine korrekte Deklaration der Holzart. Deutlich besser als im vergangenen Jahr, aber immer noch verbesserungswürdig ist die Deklaration der Herkunft. Diese wurde in 71% der kontrollierten Fälle richtig angegeben. Auf einen Missstand bei der Deklaration von Parkettholz machte die Sonntagszeitung am 27. April 2014 aufmerksam. Parkett werde von der Deklarationspflicht nur teilweise erfasst. Lediglich einschichtiges Massivparkett, das sehr selten eingesetzt wird, sei deklarationspflichtig. Das weit verbreitete Schichtparkett, bestehend aus einem Trägermaterial wie Sperrholz und der sichtbaren Nutzschicht, sei von der Verordnung ausgenommen.
www.admin.ch > Aktuell
SZF 6/2014
6.7.2014

Pro Silva Schweiz mit neuem Geschäftsführer

Die Generalversammlung von Pro Silva Schweiz hat Peter Manale, Förster im Forstkreiszentrum Wetzikon, zum Nachfolger von Geschäftsführer Richard Stocker gewählt. Richard Stocker wurde für seine langjährige Tätigkeit als Förderer der naturgemässen Waldbewirtschaftung geehrt. Neu in den Vorstand von Pro Silva Schweiz wurde Jan Boni, Stadtoberförster von Neuenburg, gewählt.
SZF 6/2014
6.7.2014